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Archiv der Kategorie ‘Alle‘

Tag 9: Bergfest im Norden

Sonntag, den 11. September 2011 von

Nachts zwei Uhr in einer Kleinstadt an der Ems haben wir uns alle zum „großen“ Wechsel, das heißt Läufer- und Radbegleiterteamwechsel, versammelt, um Manu ein Geburtstagsständchen zu singen.

In den letzten Tagen stieg Manu, zum Missmut seiner Busmitbewohner, öfters total durchnässt vom Rad. So waren wir uns einig: Manu, was dir fehlt ist: ein Schirm. So haben wir ihm einen Unikat-LKT Schirm geschenkt mit integrierter Dreifachlfunktion: Schutz vor Regen sowie vor grellem Sonnenschein. Außerdem ist der Schirm als Wegweiser ganz gut geeignet, was einem unentschuldbaren Abweichen des Läufers vom Track vorbeugt.

Selbst als Nutella Experte bezeichnet, stellten wir das Geburtstagskind auf eine ultimative Geschmacksprobe: 2 Schnitten haben wir ihm liebevoll geschmiert: eine mit Nutella, eine mit veganer Haselnusscreme von Knödi. Beide schön dekoriert mit Banane und Kakaopulver…tja Manu Test nicht bestanden. Selbst beim zweiten Versuch hat er das Nutella Brötchen geschmacklich nicht erkannt.

Es gab jedoch noch einen weiteren Grund  zum Feiern: BERGFEST! Die Hälfte ist geschafft! Einerseits Erleichterung anderseits etwas Wehmut schwelgt in der „Partystimmung“.

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Bei strahlendem Sonnenschein … weiterlesen »

Tag 8: Die Flotte zieht weiter

Samstag, den 10. September 2011 von

Schon eine Woche sind wir on Tour, oh man wie die Zeit vergeht. Und die vergisst man auf der Lauf-KulTour all zu oft. So fragt man sich schon mal des Öfteren, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit man überhaupt gerade tourt?

An der Nordsee scheinen sich die Uhren ohnehin langsamer zu drehen: Schafsherden, die auf dem Deich chillen, verschlafene Ortschaften, weite Felder und sehr nette, hilfsbereite Menschen mit ruhigem Gemüt. Dies kann das Radbegleiter Team 1 bestätigen. Donnerstag früh 6 Uhr im Feld irgendwo an der See: Radbegleiter Team 1 wartet auf den nächsten Wechsel. Das Wohnmobil auf einer Wiese geparkt, versucht das Team zu ruhen. 2 Stunden später: Aufbruch zum nächsten Wechsel – gescheitert! 2 Stunden Dauerregen haben die Wiese kurzer Hand zu einem Sumpf verwandelt, sodass sich der Bus auf Grund mehrmaliger Startversuche festgefahren hatte. Alle Selbsthilfemaßnahmen scheiterten. Unser Kameramann Sebastian machte sich auf zur nächsten Straße, stoppte eine Dame mit einem VW Bus und bat um Hilfe. Auch der Versuch den Bus aus dem Schlamm zu ziehen misslang. Also nahm die hilfsbereite Frau Sebastian mit ins nächste Dorf, organisierte dort einen Traktor. Ohne mit der Wimper zu zucken war das Wohnmobil befreit und dies vor allem zur Freude von Steffen, denn dieser musste dadurch notgedrungen 7 Stunden auf dem Rad verbringen bis das Team ihn erlösen konnte.

Das Highlight des Tages, wenn nicht sogar der gesamten Tour, war die herzliche Einladung der Familie Groenewold in Emden. Bei der Lauf-KulTour 2010 trafen wir Annegret und ihren Mann Gert, der auf Grund einer Muskelkrankheit nahezu immer im Rollstuhl sitzt, bei einem offiziellen Termin in Emden. Begeistert von unserem Projekt luden sie uns bereits damals für die LKT 2011 zu sich ein. Mit größter Begeisterung und Gastfreundlichkeit wurden wir in Emden von dem Ehepaar, motivierten Mitläufern und einigen Reportern hiesiger Zeitungen herzlichst empfangen. In gemütlicher Runde durften wir es uns alle (20 hungrige Sportler!) in ihrem Wohnzimmer am gedecktem Tisch bequem machen, was für ein Luxus?! Kredenzt wurden verschiedene Suppe, Brot, Rote Grütze- natürlich alles selbst gemacht, sogar an unseren Vegetarier Fränk bzw. nahezu Veganer Knödi wurde gedacht. Die Krönung war der Genuss einer Dusche, was will das Läuferherz mehr? So konnten wir den Groenewolds nicht genug danken, da versorgten sie uns noch mit frischen Trinkwasser sowie Birnen und verabschiedeten uns mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen 2012. Wir kommen gern.

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Nach dem Läuferwechsel vor dem Hause Gronewolds führte Theresa … weiterlesen »

Tag 7: Ooh du raue See

Freitag, den 9. September 2011 von

Nun können wir es aus erster Hand bestätigen: Der Norden ist rau. Aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Gut ausgerüstet von adidas und Thoni Mara lassen wir uns von dem Wetter nicht aufhalten und verfolgen weiter unsere Ziele.

Das Nordfriesland präsentiert sich von seiner bekanntesten Seite: rau, kalt, nass, stürmisch und vor allem einsam. Das einzige, was an eine nahe Zivilisation erinnern könnte, sind Schafsherden, die die Dämme der Nordsee beherrschen. Die Strecke gestaltet sich somit zu einem Slalom- bzw. Hürdenlauf. Interessierte Schafe, Stacheldrahtzäune, unpassierbare Weidegatter und riesen Industrie-, Hafenanlagen in Wilhelmshaven – ein Lauf mit Hindernissen auf kilometerweiten, weitreichigen Deichanlagen.

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Zuvor wurden wir zum Anlass des 40 jährigen Jubiläums der Universität Bremen … weiterlesen »

Tag 6: Wenn sich der Wind dreht

Donnerstag, den 8. September 2011 von

Nichts ahnend haben wir am Mittag im strahlenden Sonnenschein noch einen Pressetermin mit einer Reporterin von den „Lübecker Nachrichten“ vor dem berühmten Holsten Tor wahrgenommen. Leider mussten wir uns hier vorerst von Nela verabschieden.
An den Tagen zuvor war vor allem sie ein gefundenes Opfer der Mückenschwärme. Beine und Arme sind übersät von Stichen. Demzufolge ist dem starken Juckreiz nur schwer zu widerstehen. Selbst Fenistil oder auch eine Abkühlung in der Ostsee schienen nicht zu helfen. Die Stiche schwollen an, verhärteten sich, eiterten und Lymphflüssigkeit sammelte sich in den Beinen, sodass ein Gehen unmöglich war und die Schmerzen fast unerträglich.
Mit großer Enttäuschung mussten wir die Diagnose der Ärzte hinnehmen: Bettruhe & Antibotika bis voraussichtlich nächstes Wochenende. Das gesamte Team wünscht ihr eine gute Besserung und hofft, dass sie schnellstmöglich genesen wieder zu uns stoßen wird.

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Auch Daniel klagt nun über Schmerzen … weiterlesen »

Tag 5: Schlammschlacht an der Küste

Mittwoch, den 7. September 2011 von

Nach einer sehr lauen, trockenen Nacht bei Wetterleuchten und Mondschein wurde unser Team von starken Regen überrascht. Das Ergebnis: aufgeweichte Wege und Dämme, so dass der Läufer zwar noch springend zwischen den Pfützen vorankam, hingegen sich der Tim als Radbegleiter mit seinem Rad durch den Schlamm kämpfen musste. Positiv dabei: Die Stein-Bikes haben ihre Bewährungsprobe auf jeden Fall bestanden.

Bisher genossen die Läufer eine idyllische, ruhige Natur. Stets mit einen Blick auf die unruhige See passierten wir Kurorte, wie Heringsdorf und Hansestädte, wie Greifswald, Rostock oder Wismar. Hier wurde das Laufen mit einer Sightseeing Tour kombiniert.

Manu, erfahrener Radbegleiter und alter Hase im Team der Lauf-KulTour, hat nun eine weitere ehrenvolle Aufgabe für sich entdeckt: Triggerpunktmassagen an müden Läuferbeinen. Schmerzverzogene Gesichter sind der Beweis von ersten muskulären Verspannungen. Auch Tim probierte sich an den wertvollen Waden von Fränk.

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Zur großen Freude des Orga-Teams … weiterlesen »