Geschafft! Studenten rannten 4000 km um Deutschland
Sie haben es tatsächlich geschafft: Im stündlichen Wechsel liefen zwölf Studenten die komplette deutsche Grenze ab (Morgenpost berichtete). Nach 16 Tagen und acht Stunden auf den Beinen kam die „LaufKultour“ gestern Abend wieder in Chemnitz an.
„Wir sind alle ein bisschen überrascht, wie eisern alle durchgehalten haben“, gab Organisator Dirk Lange (23) am Ziel zu. Alle zwölf gestarteten Läufer haben die 4000-Kilometer-Tortur überstanden, zweimal täglich 10,3 Kilometer heruntergespult – unglaubliche 340 Laufkilometer für jeden. „Entlang der Strecke war fast überall was los“, erinnert sich Dirk Lange. „In Bremen haben uns Einheimische durch die Stadt begleitet und im Laufen die Sehenswürdigkeiten gezeigt. Überall kamen Leute an die Strecke, feuerten uns an oder liefen ein paar Kilometer mit.“
Als sie die polnische Grenze erreichten und an Oder und Neiße entlangliefen, wussten sie, dass sie es tatsächlich alle schaffen würden: „Da ging ein richtiger Ruck durchs Team. Die Orte kamen uns bekannter vor, die Heimat war zum Greifen nah. Da legten wir gleich einen Zahn zu.“ Von da an konnte sie nicht mal mehr die Bundespolizei stoppen. Die Beamten hatten den Tross an der polnischen Grenze kurz aufgehalten und kontrolliert, weil sie die Sportler für Schmuggler hielten. (adi)




