Tag 13: Und wieder lockt die See

Wow, was für ein Panorama! Dies entschädigt alle Strapazen und lässt das Laufen zur Nebensache werden. Der klare Bodensee, im Hintergrund die Schweizer Alpen, Weinberge voll mit süßen Trauben, idyllische Städtchen - hier macht das Laufen richtig Spaß zudem danach eine Erfrischung im See lockt. DSC_3796 Nach seinem Lauf am Morgen erreicht Daniel etwas k.O. und nichtsahnend den Wechselpunkt an einem ruhigen Hof in Eggingen. Der Wirt des sogenannten Forellenhofes wurde skeptisch, wer sich auf seinem Hof tummelte. Nachdem das Team ihm die Situation erklärte, lud er die Läufer kopfschüttelnd in seine gute Stube ein, um ihnen einen selbstgebrauten Schnaps anzubieten. Zum Bedauern des Wirtes mussten die Läufer das verlockende Angebot schweren Herzens ablehnen, da sie noch weiterfahren bzw. –laufen mussten. So ein Mis. Bevor das Team wieder aufbrechen wollte, flitzte der Wirt ihnen mit einer großen Flasche des besagten Schnapses hinterher und mit dem gut gemeinten Tipp: „Wenn´s mal wieder nicht so gut läuft, sollten sie an dem „Zaubertrunk“ nippen, dass belebe müde Geister!“ Manchmal ist einfach der Wurm  drin… Mit Missmut mussten wir beobachten, wie unser hart erlaufener Vorsprung von einst 5h dahin schmolz. Wobei man die meiste Zeit nicht während dem Laufen verliert, sondern bei den Wechseln zwischen den Lauf-KulTouristen. Wenn uns zudem noch Stau oder andere unvorhersehbare Dinge  auf unseren Weg  behindern, sind Verspätungen an den Wechselpunkten leider unvermeidbar. So am heutigen Tag. Trotz guter zeitlicher Planung im Voraus, erreichte das Radbegleiter Team 2 den 14 Uhr Wechsel nicht pünktlich. Gerrit war bereits startklar, was ihm fehlte war ein Navigator. Jedoch lassen wir uns von solch Lappalien wie, Verkehr usw. nicht aufhalten. Spontan und total unvorbereitet, was sie als Radbegleiterin erwartet, setzte sich Tina aus Team 1 aufs Rad, um ihren Teamkameraden Gerrit den Weg zu weisen. Das Problem daran: die Strecke wird zunehmend profilierter und ihr stand 3 Stunden später selbst ein Lauf von 12km bevor. Mit 30 minütiger Verspätung erreichte Radbegleiter Team 2 den Treffpunkt. Sofort schnappte sich Tim das zweite Rad und raste hinterher. Puh, noch rechtzeitig eingeholt! Abgesehen von der Wärme am Nachmittag fühlte sich Tina bei ihrem Lauf wieder fit. Dass die Radbegleiter ebenso läuferisch unterwegs sind, ist bekannt. Bisher hatte sich jedoch noch niemand gewagt mit unseren Topläufer Benjamin mit zu rennen, der förmlich mit 15km/h über den Track „fegt“ und an einem Tourtag schon mal 37km läuft. Auf Anfrage von Benjamin war  Knödi gefeit die Challenge mit ihm aufzunehmen. Nach 10 km war die eigentliche Etappe geschafft. Doch Benjamin, nun locker eingelaufen, rannte non stop die Etappe für Fränk mit, der wegen einer Erkältung matt war.

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