Tag 9 – Essen gut, alles gut

Der bisher wohl wärmste Tag auf der diesjährigen Tour brachte nun endlich die ersehnte Wende im Krankenlager der Läufer, was die ohnehin gute Laune nochmals anhob. Heute stand unter anderem die Stadt Münster auf dem Plan. Bekannt als die Fahrradstadt schlechthin in Deutschland, bleibt uns von Münster jedes Jahr aufs neue die wunderschöne Innenstadt im Gedächtnis. "Sich bei einem Wetter wie heute durch die Massen vergnügter Leute zu schlängeln, vor einer derartigen Kulisse, lässt einen mindestens 1 km/h schneller laufen" schwärmte Eva Gräfer nach ihrem Lauf. Tag9_ Bei einem Treffen mit Bürgermeisterin Karin Reismann vor dem Rathaus wurden uns auf sehr sympathische Weise interessante Fakten und Geschichten der Stadt vermittelt. Nach anerkennenden Worten für unser Projekt war es an uns ein Wahrzeichen von Chemnitz, den Karl Marx Kopf in Miniaturform, zu überreichen und stellvertretend für Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig eine Einladung zum Jahr der Wissenschaft 2011 in Chemnitz zu übersenden. Im Anschluss an den offiziellen Termin fanden sich alle KulTouristen zum Bergfest auf einem nahe gelegenen Parkplatz ein, um die bereits zurückgelegte Strecke Revue passieren zu lassen und sich auf weitere 2000 Kilometer einzuschwören. Tag9 Die Häfte ist geschafft! Bei Pizza und kalten Getränken wurde schon die ein oder andere Anekdote der Tour zum besten gegeben. Beispielsweise die glücklich überstandene Reifepanne, Bekanntschaften mit hilfsbereiten Menschen, die man bei der Suche seines Schlafplatz mit dem Wohnwagen kennenlernte oder Kuriositäten mit der neuen Live-Visualiserung der Läuferposition auf unserer Tourseite. Wir bekamen immer wieder positive Rückmeldungen dafür und haben damit anscheinend schon für einige verkürzte Nächte gesorgt, sogar bei einigen Großeltern der Läufer, wenn sie den Einsatz ihres Enkels oder ihrer Enkelin auch in der Nachtschicht verfolgen wollten. Dass aber der Fall eintritt, dass jemand aus irgendeiner Stadt in Deutschland nachts beim Radbegleiter auf der Strecke anruft, um dem zu sagen, dass er falsch fährt und ihn dann per Telefon wieder auf den richtigen Weg führt hat selbst uns verblüfft. Wir freuen uns riesig über jede Form von Unterstützung und Anteilnahme an der Lauf-KulTour. Tag9__ Hiermit sei nochmals auf die Prämierung des besten Schnappschusses der Tour hingewiesen. Jeder der uns kennt und unser Treiben verfolgt kann uns sein Foto, welches er an der Strecke von uns schießt, schicken und nimmt damit an einem Gewinnspiel teil bei dem Preise im Wert von 300€ vergeben werden (schickt die Bilder mit eurem Namen und Adresse unter dem Betreff „Fotowettbewerb LKT 2010“ an: laufkultour@googlemail.com ). Ab heute wird es täglich auch eine kleine Tageszusammenfassung der Rad-KulTour geben. Das Team, bestehend aus Kristin Röhr, Manuel Eberhardt, Patrick Otte, Robert Stelzer, Sebastian Ködel und Sebastian Zimmer, schlägt sich wirklich hervorragend und verdient unser aller Respekt. Rad-KulTour Tag 9 führte die Rad-KulTour von Lingen aus in die Tiefen des Ruhrgebietes. Gerade jetzt wird noch einmal viel Konzentration auf dem Fahrrad verlangt. Das dichte Straßennetz und das hohe Verkehrsaufkommen machen die Fahrt mit dem Rad zu einer kleinen Geschicklichkeitsübung. Permanentes Stop-and-Go-Fahren erfordert zusätzliche Kraftreserven, wodurch es schwierig wird, einen richtigen Fahrtfluss zu entwickeln. Das gleichzeitige Navigieren in unbekannten Gebieten setzt dem ganzen noch eine Krone auf. Glücklicherweise konnte die Rad-KulTour auch im Ruhrgebiet einen schönen Schlafplatz auf einem privaten Gelände ergattern. Danke an den Stallmeister.

Es gibt bisher 3 Reaktionen auf diesen Artikel

  1. Hey Laufis, Radis und Begleitis, 🙂

    ich fand’s total schön euch doch noch für 2 Tage auf eurer Tour begleiten zu können! Ich wünsch euch auf euren letzten Kilometern durch Süddeutschland weiterhin viel Spaß und bleibt gesund!

    Bis Freitag! Viele Grüße.
    Christina

  2. Na, das nenne ich Punktlandung. Pünktlich um 21 Uhr erreicht der Läufer die Burg Roffelt bei Lörrach und trifft dort auf drei Fahrzeuge. Schön, wenn man alles im Internet beobachten kann. Hoffentlich kommen zur Burg auch viele Journalisten, denen wir heute den halben Tag lang von Eurer Aktion und dem Zwischenstopp in der Heimat von Eva und Noemi berichtet haben. SWR wollte Euch auch im Radio ankündigen. Schön, dass die erneute Reifenpanne überstanden ist. Alles Gute für alle tapferen Lauf- und Rad-KulTouristen. Morgen kümmern wir uns in der Uni-Pressestelle um die Vorbereitung der Station an der Uni Regensburg, wo Ihr auch auf unsere Zentrale Studienberatung treffen werdet, die beim Bayerischen Hochschulinformationstag Werbung für die TU Chemnitz macht. Gute Nacht und eine tolle kleine Wiedersehensparty für Eva und Noemi, ihren Freunden und Verwandten plus allen Gästen.

    Gruß – auch an Dirk Lange fern der Strecke

    Steini

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