Tag 10 – R(h)einemachen

An Tour-Tag 10 erreichten wir den Rhein. Von Duisburg bis Freiburg sollte uns dieser Fluss für die nächsten zweieinhalb Tage, zirka 600km, ständiger Begleiter sein. Den Anfang machte das Ruhrgebiet: So groß es auch ist, dieses gigantische von Menschenhand geschaffene Ballungsgebiet, so schnell waren wir auch wieder hindurch. Viel Zeit für die historischen Sehenswürdigkeiten blieb uns deshalb nicht. Wenn wir tags eines der Postkartenmotive erreichten – und meist auch nur aus gebührender Entfernung passierten –, war es wenige Augenblicke später schon wieder in unserem Rücken. Im Anschluss durchquerten wir das Rheinland. In der altehwürdigen Universitätsstadt Köln, an deren Rheinpromenade wir gegen Mittag entlangliefen, nahmen wir uns die Zeit für nähere Betrachtungen und das ein oder andere Erinnerungsfoto. Tag10_ Da dort ein paar Stunden zuvor der diesjährige Brückenlauf stattgefunden hatte, nutzten wir die Gelegenheit mit anderen Laufbegeisterten ins Gespräch zu kommen und einige von ihnen zum Mitlaufen zu animieren. Tag10 In der Nacht und am frühen morgen zuvor im Ruhrgebiet zeigte sich ein gegensätzliches Bild. Statt Postkartenmotiven überwogen die Kontraste: buntes Nachtleben kontra stille, dunkle Wege zwischen den Städten, die doch nur einen Steinwurf auseinander liegen, hin und wider auch von Bundesstraßen unterbrochen, an denen in hellbeleuchteten, am Rheinufer gelegenen Fabrikgeländen Tag und Nacht produziert wird. Die Teams, die am Nachmittag die Zeit dafür hatten, nutzten die Chance sich im Thermalbad „De Bütt“ bei Köln im Whirlpool zu regenerieren. Gegen Abend ging es rheinaufwärts weiter, vorbei an der Loreley in Richtung Mainz. Tag10__

Rad-KulTour-Tagebuch

Die Rad-KulTouristen ließen den Ruhrpott am heutigen Tag ohne Zwischenfälle zügig hinter sich. An der sich anschließenden idyllischen Rheinlandschaft, mit Sehenswürdigkeiten wie dem Kaiser-Willhelm-Denkml in Koblenz und der Loreley, rollten die Kilometer so schnell von den Beinen, dass wir sogar zwei Stunden früher als gewöhnlich unser Tagesziel erreichten und somit das Team bei leckerem Reis zufrieden auf das bisher Vollbrachte zurückblicken kann. Am Nachmittag wurden wir freundlich vom Rheinhessischen Fahrradmuseum in Gau-Algesheim in Emfang genommen. Uns bot sich eine interessante Führung über die Entstehung und Entwicklung des Fahrrads. Nun werden wir die letzten Kilometer im Flachland ausgiebig genießen, bevor uns die Alpen ab Mittwoch einiges abverlangen werden.

Es gibt bisher 2 Reaktionen auf diesen Artikel

  1. Hey ihr Dauer(b)renner! Super sportliche Grüße aus der Uni-Heimat. Ich verfolge euch sehr aufmerksam und ziehe echt den Hut vor eurer „Diszilpin“. Spec.Greets an Matze,Toni,Robin und Tobias…
    Sportfrei
    der Fischi

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