Tag 3: Toto, ich habe das Gefühl, dass wir nicht mehr in Kansas sind.

Und wir haben das Gefühl, dass wir nicht mehr in Sachsen sind. Bayern. Wunderlich und sonderbar. In einer gewissen Weise auch schön. Nur eben nicht so wie zu Hause. Wesen mit pompösen Kleidern haben wir gesehen. Häuser, eines schöner als das vorherige. Unglaublich. Angeblich kommen wir aus Usbekistan – munkelt man zumindest hier. Mit einer kalten und sternenklaren Nacht starteten wir gestern in den dritten Tag der Tour. So kalt, dass selbst zwei Paar Handschuhe den Radbegleiter nicht vor langsam einfrierenden Händen schützte. Aber mit einem Tee um 6Uhr am Morgen von Team 1 konnten sich alle wieder Aufwärmen. img_3244-2-800x533Der Tag zeigte sich dann mit einem wolkenlosen blauen Himmel. So schön, dass sich nahezu das gesamte Team den Schmutz der ersten Tage in der Donau abspülten. Getrieben vom schönen Wetter konnten wir unser Defizit gegenüber der Zeitkalkulation um knapp 2,5 Stunden auf 1h:45min reduzieren. Anscheinend haben die Teams ihren Rhythmus gefunden und eine gewisse sichere Routine entsteht. Die Abläufe werden optimiert. Auch innerhalb der Busteams lernen sich die Personen näher kennen. Insgesamt ist die Stimmung in den Teams ausgelassen. Bisher bleiben größere Spannungen aus. Apropos Spannung. Dem Team hat sich das Wirkungsprinzip von Spannungswandlern bisher nicht komplett erschlossen. Mal funktionieren diese Dinge, mal wollen sie einfach keinen Strom liefern. Einfach so. Unpraktisch, wenn man unbedingt Strom für die Planung der nächsten Laufabschnitte braucht. Aber irgendwie findet sich immer eine Lösung. Bisher jedenfalls. Ungewiss wie das weiter geht.

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