Tag 1: Auf nach Süden!

05.09.2013 - von Greiz nach Vilshofen Feldweg, Waldweg, Radweg, Dorfstraße - ich glaube, so lässt sich der heutige Tag am Besten beschreiben. Immer die selben Wegtypen, mal mehr mal weniger gut zu identifizieren. Zum großen Wechsel 2:00 Uhr übernahm Basti die Navigation der Läufer und führte sie ohne größere Probleme voran. Kleine Hindernisse wie kaum gemähte Feldwege, Waldwege mit querliegenden Baumstämmen, oder gesperrte Bahnübergänge wurden überwunden und somit konnte Benno um 6:00 Uhr übernehmen. Auch seine Schicht bestand aus den verschiedenen Untergründen, die Herausforderung lag aber vielmehr in dem zunehmend bergig werdenden Profil. Jedoch tat auch dieses unserem Vorankommen keinen Abbruch und so wollten wir pünktlich um 10:00 Uhr auf Team 3 wechseln. Doch wo waren die? Ein kurzer Anruf genügte um herauszufinden, dass ein Kommafehler die Ursache war. Nachdem sie den richtigen Wechselpunkt gefunden hatten, ging es mit einer leichten Verspätung und Franzi und Steph auf den Fahrrädern weiter gen Süden. Bis zum nächsten großen Wechsel um 14 Uhr lief dann alles glatt. Da wir hier auf einem gut ausgebauten Feldweg bzw. breiten Radweg mit 4 Wohnmobilen parkten, dauerte es nicht lange, bis die ersten Interessenten vorbei kamen und wir erklärten ihnen unsere Mission, was überall auch auf Bewunderung stieß. Anschließend ging es einmal durch die Innenstadt von Bayreuth und immer weiter Richtung Süden. Auch hier das gleiche Bild wie schon den ganzen Vormittag: Feldweg, Waldweg, Dorfstraße und wieder von vorn. Nur eben mit ein paar Höhenmetern zwischendurch. Als dann nach ca. 105 km in Kümmersbruck die Rettung in Form des Flusses Vils nahte, war es bereits dunkel. Doch auch die Dunkelheit hat ihren Reiz. Wann ist man schonmal nach Mitternacht mit einem Begleiter durch die Dunkelheit unterwegs und hat einen super Blick in den sternenklaren Himmel? Wohl nicht so oft. Und wann durchquert man in völliger Dunkelheit schonmal einen Friedhof, dessen Grablichter eine schon fast romantische Stimmung aufkommen lassen? Wohl auch nicht so oft. Nichtsdestotrotz ging es weiter voran und ca. 15 km hinter Kümmersbruck fand dann planmäßig und auf die Minute genau der nächste große 2:00 Uhr Wechsel statt. Hier wurden die Eindrücke der letzten Etappen ausgetauscht, kurz das Fahrrad gecheckt, ein wenig Musik gehört und sich um das leibliche Wohl gekümmert (die Einen frühstücken, die anderen essen ihren (fast) Mitternachtssnack) und dann ging es auch schon weiter. Weiter flussabwärts Richtung Donau, Regensburg, Isar. Aber dazu morgen mehr. Beitrag aus dem Team >>Radbegleiter 1<<

Es gibt bisher 3 Reaktionen auf diesen Artikel

  1. Schöne Eindrücke von der Strecke! Und das Wetter passt ja auch. Wünsche Euch noch viele schöne Laufstunden!

    Nur schade, dass laut Racemap die Corinna noch in Langenhessen bei einer Bahnunterführung verweilt… Außerdem ist die Legende rechts etwas chaotisch. Aber Euch zu verfolgen, macht trotzdem Spaß. 🙂

  2. Oh wie beruhigend, dass die Racemap nicht nur bei mir spinnt 😉 Hatte schon Angst, dass ihr Cori irgendwo in der Einöde zurückgelassen habt… xD ;D

    Viele Grüße und weiterhin viel Durchhaltevermögen!

  3. Klingt nach nem schönen gemütlichen Start. Tolle Bilder habt ihr gemacht.

    @Steffen
    Warum wirfst du denn die halben Nudeln auf den Boden? 😀

    PS: Seid ihr dieses Jahr auch wieder am Rhein-Main bei Mainz und Wiesbaden?

    LG
    Thomas

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