Info zur Zielankunft Lauf-KulTour am 06.09.2015 – und Tag 14

Info zur Zielankunft Lauf-KulTour am 06.09.2015 – und Tag 14

Seit dem 21.08. finden unsere Laufschuhe keine Ruhe und wir sind nun schon beinah am Ende unserer Tour. Aktuell laufen wir noch in Bayern und haben eben beim Wechsel in der Nähe von Grafenwöhr Salutschüsse von den Amerikanern erhalten, welch Ehre 😉

Am kommenden Sonntag (06.09.2015) ist soweit, wir erreichen wieder unsere Stadt. Ihr seid alle herzlich eingeladen, uns auf den letzten Metern zu begleiten. Beispielsweise könnt ihr ab Forsthaus Grüna uns gegen 9:45 Uhr, ab dem Viadukt in Rabenstein gegen 10 Uhr begleiten. Darüber hinaus findet ihr hier auf unserer Webseite unsere aktuelle Position. Das funktioniert auch mit dem Smartphone, also reinschauen und auf der Strecke vorbeischauen. Die ersten Begleiter bis nach Chemnitz haben sich übrigens schon vorgestern eingefunden. Von Bürgermeister Sven Schulze werden wir 11 Uhr vorm Rathaus begrüßt, denn irgendwie sagt ja jeder von uns Die Stadt bin ich. Vom Rathaus laufen wir dann raus zum Campus Reichenhainer Straße und wollen gemeinsam 11:30 Uhr im Ziel auf dem Mensavorplatz ankommen. 
Sei dabei!

Tag 14 - Von München nach Dietldorf

Abklatschen an der Donau von Caro auf Falko
Abklatschen und Schwung übergeben von Caro auf Falko

Hohe Bauzäune in tief finsterer Nacht muss man natürlich überspringen. Um in Übung zu bleiben, gibt es diese natürlich immer im Doppelpack. Apropos, Huckepack ging es mangels Brücke in tieffinsterem Wald auch noch weiter. Drei Kilometer zurück, zur Seite und dann wieder vorwärts laufen, das wäre einfach zu viel gewesen. Also durchwatet Manu probehalber den Flussarm und stellt fest, nur bauchnabeltiefes Wasser. Bloß. Kurzerhand packt er das Rad und trägt es rüber und wieder zurück. Randy als Radbegleiter hat noch einige Stunden vor sich und triefende Nässe wäre nicht gerade gesundheitsfördernd. Somit schnappt sich Manu auch ihn und es geht Huckepack wieder durchs Wasser. Dank dieses beherzten Einsatzes haben wir reichlich Zeit gespart und Randy hat weiterhin trockene Füße. Zum Glück hatte es seit dem nächtlichen 2 Uhr – Wechsel aufgehört zu regnen, ansonsten wäre es ja fast egal gewesen.

Im Laufe des Tages finden sich weitere Radbegleiter für den Rest der Tour ein und schließen sich wie Cori unseren Läufern an. Am 14 Uhr – Wechsel werden unsere Wohnmobile von Schafen eingekreist. Reichlich geblöke und amüsante Kommunikationsfetzen werden ausgetauscht. Der Schäfer treibt schlussendlich alle weiter und die Wohnmobile können auseinander stieben. Kurz darauf stößt in Deggendorf ein Läufer von unserem Partner Spoorth, der für alle eine intensive Laufanalyse durchführte, zu uns. Später entdecken wir ein dunkles Geheimnis von Team 2. Es hortete Motivationsschilder, welche jedes Team besitzt, über ihrem Seiteneingang des Wohnmobils wie Trophäen. Ein letztes ist noch in Team 3 verblieben, doch werden schon die elsterngleiche Aktivitäten beobachtet, um einen günstigen Augenblick zur Entwendung des begehrten Objekts auszumachen.

Team 3 lässt den Abend ausklingen
Sonnenuntergang an der Donau

Mit dem Navi und dem Handy in der Hand kann das Ausbalancieren des Fahrrads zur Herausforderung werden. Dazu meint nun auch Pauline, dass laufen einfacher ist 😉 In diesem Sinne möchten wir uns bei unseren Radbegleitern auch mal direkt bedanken. Laufen wir im Regen, so werden wir zwar nass, aber das sind wir auch so vom Schwitzen. Unsere lieben Helfer aber müssen stundenlang bei Läufertempo frieren und sich bis auf die Knochen durchweichen lassen. Nebenbei gilt es dann natürlich dennoch den Läufer zu motivieren und zielsicher zu geleiten. Da wir von Geleit sprechen, eine kleine geografische Einordnung des Tages: Wir haben uns stets flussnah gehalten und folgten Isar und Donau. In Regensburg querten wir die Regen und hernach läuft Marie bis Mitternacht bis Mariaort und von wo aus wir die Donau verlassen und der Naab folgen. Kurz vor dem nächsten großen Wechsel folgen wir ab Kallmünz der Vils immer weiter gen Norden. Einige Verschiebungen des großen nächtlichen Wechselpunktes brachte uns nach Dietldorf mit einer romantischen Kulisse, da im Hintergrund der Vils sich Felsen mit einer Burgruine bei klarstem Sternenhimmel erheben.

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