2016 – Tourstart

15.09.2016: von Chemnitz zu einer Kartbahn in der Nähe von Bernsgrün noch tapfere Mitläufer in Grüna

Es begab sich kurz nach Sonnenaufgang ein Radbegleiter vor die Tür seiner Behausung. Vor ihm standen zwei Wohnmobile, welche nebeneinander auf der Einfahrt darauf warteten, beladen zu werden. Wenig später trat ein zweiter Radbegleiter hinzu und so begannen sie, ihre künftigen vier Wände auf vier Rädern mit allerlei Dingen zu beladen, die so eine Tour für sich fordert. In erster Linie Kleidung und Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs. Am Ende wurden noch (aus der Garage) die zwei Touren-Fahrräder herbeigezaubert, welche seit einem Jahr auf ihre nächste Deutschlandumrundung warteten und schon ging es los zum eigentlich ersten Punkt der Liste des heutigen Tages: zur Mensa der TU. Dort warteten noch drei weitere Wohnmobile darauf, in den gleichen Genuss zu kommen, der an diesem Tage noch anstehen sollte. Es begannen sich alle Teams einzufinden und zur Wohnmobileinweisung samt Fahrtraining zu begeben. Anschließend wurde teilweise weiter eingeräumt und nebenbei die Wohnmobile verschönert. Natürlich mit den Beklebungen, die seit Jahren nicht auf der Tour fehlen dürfen. So schafft man zum einen eine Erklärung für Unwissende/-beteiligte und als Nebeneffekt sogleich einen wunderbaren Wiedererkennungswert für die Teams untereinander, welcher speziell bei Wechseln oft als Vorteil gesehen werden kann. Zu guter Letzt ging es Einkaufen, denn jeder Teilnehmer braucht natürlich so seine ganz eigenen Energielieferanten. Seien es Bananen, Energieriegel oder Nudeln. Diese mussten jedoch glücklicherweise nicht extra gekauft werden, wurden uns doch freundlicherweise 100 kg davon aus Riesa mitgegeben. Und wie sagt doch ein uns bekannter Slogan: "Legales Doping - Nudeln aus Riesa". Nach all diesen Vorbereitungen war es langsam an der Zeit, Chemnitz für 16 Tage lebe wohl zu sagen. Der Tourstart rückte näher. Am Roten Turm in der Chemnitzer Innenstadt war es dann soweit. Viele Lauf-KulTouristen, Ehemalige, Freunde, Bekannte und natürlich Schaulustige versammelten sich, um den Start zu feiern. Das Startzeichen gab der Finanzbürgermeister der Stadt Chemnitz.

Nachdem der Start geglückt und die Läufergruppe unterwegs in Richtung Forsthaus Grüna war, fing für unser Team RB 1 bereits der erste Tour-Erlebnistag an. Wir hatten die Aufgabe, das Quartier in der Nähe des Nachtwechsels aufzuschlagen. So ging es auf die Autobahn Richtung Plauen. Wir machten noch einen kleinen Zwischenstopp an der Talsperre Pöhl, um uns ein wenig zu erfrischen (darf man dort baden?). Da die Schranke offen stand befuhren wir in unserem jugendlichen Leichtsinn den Parkplatz. Nach dem Planschen war diese Schranke jedoch geschlossen und eingerastet. Ein Wegkommen war also vorerst unmöglich. Das war wiedereinmal der erste Moment der Tour, welcher seinesgleichen suchte. Zum Glück hatten wir noch ausreichend Zeit. So machten wir uns auf den Weg nach freundlichen und hilfsbereiten Menschen, ohne welche die Tour erhebliche Probleme hätte. Nah am Ufer wurde Ritchi auf eine Gruppe Beachvolleyballer aufmerksam, welche uns auch direkt mit einem Schlüssel für die Schranke weiterhalfen. Am liebsten hätten wir ein wenig mitgespielt, doch das gab unser Zeitbudget leider nicht her. Dafür haben wir den Sportlern Flyer und Gummibärchen dagelassen. Nun ging es aber zum Nachtlager, wo dann mit Läuferteam 1 gespeist und der Abend verbracht wurde. Zusätzlich hatten wir noch Besuch einer Freundin aus Plauen, welche ihren ersten Kontakt mit der Lauf-KulTour knüpfte. Wer es ihr gleich tun möchte, der melde sich einfach zeitnah bei Facebook oder unseren anderen Kanälen. Ich hoffe, wir sehen uns 🙂

Euer Radbegleiterteam 1

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Lauf-KulTour