Bleilochlauf + Küchwaldlauf

Dieses WE standen gleich zwei Wettkämpfe auf dem Plan. Die zwei Berichte lest ihr hier:

Max vom Bleilochlauf:

Am Wochenende tobten sich unsere Sportsfreunde Pauline, Pattex, Randy, Falko, Martin und Max im wunderschönen Thüringen aus. Gestärkt durch Pasta alla Mellendorf, standen am Samstagmorgen unsere Läufer an der Startlinie des 13. Bleilochlaufs. Bei molligen 7°C, Wind und Nieselregen konnte das Läuferherz nur höherschlagen. Auf teilweise sehr schlammigen Waldwegen, steilen Trail Passagen und sogar eisigen Bachquerungen genossen alle Läufer die traumhafte Natur rundum Deutschlands größten Stausee, die Bleiloch-Talsperre.

Auf der 24km-Strecke knackten Randy und Max die 2h Marke. Unsere Bleilochqueen Pauline und Martin liefen fast zeitgleich ins Ziel, dabei holte Pauline mit 02:15h den 2.Platz ihrer Altersklasse.

Unsere Ultraläufer auf der 48km-Runde glänzten ebenfalls mit schnellen Zeiten und spannenden Erlebnissen auf der Strecke. Mit 03:30h erreichte Pattex als 3. Läufer die Ziellinie. Ungefähr eine Stunde später erreichte Falko das Ziel und vervollständigte das Team wieder. Als Belohnung für die grandiosen Leistungen genossen die einheimischen Thüringer ein erfrischendes Bad in ihrem Stausee und zur Überraschung aller ließ sich kurz vor Abfahrt sogar noch die Sonne blicken.

Matthias vom Küchwaldlauf:

Am Sonntag, den 23. April 2017 haben Corinna Schönfeld, Ralph Jödicke und Matthias Täufer beim traditionsreichen 35. Chemnitzer Küchwaldlauf den Lauf-KulTour e.V. vertreten.

Ohne allzu große Ambitionen waren die Sportler zum Eisportzentrum an der Leipziger Straße gekommen. Angesichts des Unheil verkündenden Wetterberichts wurde auf eine allzu frühe Anfahrt verzichtet und der Warm-Up auf das Fahrrad verlegt. Zum Glück fiel dann nur etwas Regen und obschon die Strecke nass, matschig und „technisch“ war, blieb das Wetter während des Laufes trocken und mitunter sogar sonnig.

Der Küchwaldlauf zeichnet sich durch die Besonderheit aus, dass alle Teilnehmenden an der Zehn-Kilometer-Strecke zunächst drei Runden à 400 Metern auf der (im April eislosen) Eislaufbahn zurücklegen, gefolgt von zwei großen Runden im Park. Die Laufbahnatmosphäre auf den ersten Metern schien viele Starter und Starterinnen zu einer unorthodoxen Renneinteilung zu motivieren: ein nicht unbeträchtlicher Teil des Feldes legte den ersten Kilometer in drei Minuten und 20 Sekunden zurück. Diese Taktik erschien zunächst einmal nicht unklug, denn immerhin lief der spätere Gesamtsieger nach 36 Minuten durch das Ziel und hätten die zehn Kilometer nur aus einem Kilometer bestanden, so wäre obige Renneinteilung vielleicht erfolgreich gewesen. Leider musste der nicht unbeträchtliche Teil des Feldes feststellen, dass nach dem ersten Kilometer noch neun weiter folgten.

Matthias versuchte sich, etwas zurückzuhalten, ging den ersten Kilometer aber dennoch etwas zu schnell an. Auf dem sich anschließenden, langen und milde abschüssigem Streckenstück konnte er einige Läufer überholen, die dort damit beschäftigt waren, ihr Renntempo spontan umzuplanen. Matthias fand dann Anschluss an eine Gruppe von fünf Läufern, musste dann an einer kurzen Steigung auf dem Weg parallel zur Salzstraße abreißen lassen, konnte sich wieder heranarbeiten, kurz überholen und musste dann in Runde zwei an der gleichen Steigung wieder abreißen lassen und konnte die Gruppe nicht mehr einholen. Das Resultat waren 41:05 Minuten und Platz sechs in der Altersklasse M20.

Corinna startete in einem etwas konservativerem Tempo, das sie auch über die erste Runde im Park konstant halten konnte. In Runde zwei verschärfte sie das Tempo, konnte einige Männer wie eine Gazelle springend bergab überholen und lag 250 Meter vor dem Ziel knapp hinter einer anderen Frau. Unterstützt von Anfeuerungsrufen gelang es ihr noch einmal den roten Hebel im Kopf umzulegen und in einem furiosen Endspurt an der Konkurrentin vorbeizuziehen. 49:19 Minuten und Platz zwei in der Altersklasse „Seniorinnen W30“ waren der Lohn.

Ralph war mit einer sehr sparsamen Vorbereitung in den Wettkampf gegangen. Dank seiner Routine ließ er sich von der sprintenden Konkurrenz am Start nicht kirre machen und schlug von Anfang einen gemäßigten Schritt an. Zwischenzeitlich hatte aber auch er mit den kleinen, aber überraschend bissigen Steigungen zu kämpfen. Eine Zeit von unter einer Stunde schien in Reichweite, allerdings wollte die letzte Steigung partout nicht enden, so dass er nach 1:01:28 Stunden das Ziel erreichte und sich mit drei Sekunden Vorsprung Platz 20 in der Altersklasse M45 sichern konnte.

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