Goitzsche Marathon

Heute ein Bericht von Falko vom vergangenen Sonntag:

Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Deshalb lief ich letzten Sonntag meinen dritten Marathon innerhalb von 3 Wochen zur Vorbereitung auf den Rennsteiglauf. Diesmal ging es nach Bitterfeld-Wolfen zum Goitzsche-Marathon, einen Landschaftslauf durch ein Seengebiet in Sachsen-Anhalt. Nach dem es in der vorhergehenden Woche zum Oberelbe-Marathon nicht wirklich rund lief, sollte es nun besser werden.

In Bitterfeld angekommen erwartete mich strahlender Sonnenschein (mal wieder). Zum Glück war die Temperatur mit 14°C zum Start relativ kühl und es wehte ein angenehmer Wind. Außerdem war ich das Laufen in der Sonne ja mittlerweile gewöhnt.

Um 9 Uhr starteten die Marathonis zusammen mit den 10-km Läufern. Dies führte zur gewöhnungsbedürftigen Situation, dass ich auf den ersten Metern von dutzenden Läufern überholt wurde. Ich versuchte mich zu beruhigen und sagte zu mir: „Alles 10-km Läufer. Versuche ja nicht an denen dran zu bleiben!“ Nach 5 km trennten sich unsere Wege und das Läuferfeld war schlagartig ausgedünnt. Einen Augenblick später sah ich vor mir die führende Marathonläuferin, welche mit etwa 4:40min/km unterwegs war. Gutes Tempo, dachte ich mir und beschloss an ihr dranzubleiben.

Die Kilometer vergingen wie im Flug, was sicher auch an der wunderschönen Landschaft lag. Somit war der erste Halbmarathon bereits nach etwa 1:38h zurückgelegt. Längst hatte ich mir 3:15h als Ziel gesetzt. Bei km 34 fühlte ich mich immer noch super und steigerte mein Tempo. Ich zog an der ersten Frau vorbei und sammelte bis zum Ziel auch noch zwei Männer ein. Nach dem Überschreiten der Zielline standen 3:14:47h auf der Uhr, was den 5. Gesamtplatz und den Sieg in meiner Altersklasse bedeutete.

Am Ende war ich einfach glücklich, dass der 3. Marathon trotz der recht schwierigen Bedingungen so gut lief. Jetzt ist erst einmal Regeneration angesagt. Der Rennsteiglauf kann auf jeden Fall kommen und der Goitzsche-Marathon ist für nächstes Jahr schon mal vorgemerkt.

PS: ein Bericht zum Düsseldorf-Marathon folgt 😉

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