Annika Krull
Geburtsdatum:
23.02.1988
Alter zur Tour:
22 Jahre
Geburtsort:
Beckum
Studiengang:
Sports Engineering

Was verbindet ihr mit Lauf-KulTour?

Mit der Lauf-KulTour verbinde ich vor allem das Laufen in einem Team, die Einzigartigkeit sowie der gemeinsame Nutzen des Projektes. Bis vor kurzem war ich noch Sprinterin – also reine Einzelkämpferin ohne jegliche Unterstützung durch ein Team. Mit Hilfe der Lauf-KulTour habe ich gelernt, den Sport nicht als Einzelkämpferin zu sehen, sondern ein Ziel mit einem Team zu erreichen. So bekomme ich mittels dieses Projektes die Gelegenheit, mit 12 Läufern/-innen in 16 Tagen mehr als 4000 km zurückzulegen und einmal ganz Deutschland zu entdecken. Im Training steht immer ein ehrgeiziges, verrücktes und lustiges Team, mit dem man die Trainingseinheiten gemeinsam gestalten und durchstehen kann und welches auf ein sinnvolles und gemeinnütziges Ziel hin trainiert.
Neben den sportlichen Leistungen durch das Laufen freue ich mich auch auf die kulturelle Komponente. Ich hoffe, dass wir viele verschiedenen Städte (vorallem meine Heimat – das Ruhrgebiet) und Landschaften auf unserem Weg sehen und dabei vielen Menschen begegnen. Mich persönlich reizen die körperlichen Grenzbelastungen, die bei der Tour auftreten und die es zu bewältigen gilt. Ich denke es ist ein Erlebnis fürs Leben mit viel Freude, Ehrgeiz und Motivation, von dem man noch lange berichten kann.

Was ist eure Motivation an der KulTour teilzunehmen?

Für mich persönlich stellt die Lauf-KulTour die Möglichkeit dar, mich selbst zu testen und meine Selbstdisziplin und mein Durchhaltevermögen zu testen. Ich denke, dass jedes Tour-Mitglied während der 16 Tage an seine persönlichen Grenzen kommt, die überschritten werden müssen. Ich gehe davon aus, dass ich meinen inneren Schweinehund einige Male überwinden muss – und das motiviert mich. Allerdings wird es mit der Unterstützung des Teams keine großen Probleme geben, diesen „inneren Schweinehund“ zu überwinden und die Strapazen der Tour zu überstehen.
Eine weitere Motivation für mich ist es den Menschen zu zeigen, was alles möglich ist. Viele Freunde halten es für verrückt bis zu unmöglich ein solches Projekt mit über 4000 km zu Fuß durchzuziehen – der Beweis, dass es doch geht stellt für mich einen riesigen Ansporn dar. Zudem wird etwas in einem Team gemeistert, was man alleine nicht schaffen könnte – und somit können wir zeigen, dass man auch unmöglich erscheinende Projekte gemeinsam, d.h. mit der Unterstützung durch ein Team, meistern kann.

Was habt ihr euch vorgenommen?

Ich denke das Hauptziel des gesamten Teams besteht darin, das Projekt mit dem bestmöglichen Erfolg zu beenden und dabei den Spaß nicht zu vergessen. Zudem sollte man die Tour mit einer Menge an Erfahrungen, Eindrücke beenden und nach 16 Tagen ohne Verletzungen wieder in Chemnitz ankommen.

Was verbindet euch mit den Zielen der Lauf-KulTour?

Die Idee, dass die Deutschlandumrundung Aufmerksamkeit für die „Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V.“ wecken soll, verdeutlicht die „Wichtigkeit“ dieses Projektes. Ich erhoffe mir mit der Lauf-KulTour Menschen helfen zu können, denen es aufgrund ihrer Erkrankung verwehrt bleibt, an so einem Event teilzunehmen bzw. sich überhaupt in so einem Umfang sportlich zu betätigen. Es ist eine gute Gelegenheit, anderen Menschen durch unser Laufen zu helfen und man kann mit seinem Hobby etwas bewirken und versuchen eine Botschaft zu übertragen.
Auch den Imagegewinn für die Stadt Chemnitz sowie die Kampagne für die „Stadt der Wissenschaft 2011“ sowie „Lauf für ein Studium in Sachsen“ halte ich für wertvolle Ziele, um auf den Studienort Chemnitz aufmerksam zu machen und den Bekanntheitsgrad des Hochschulstandorts zu erhöhen.
Ich finde es sehr gut, dass nicht jeder versucht für sich zu laufen, sondern dass WIR ein gemeinsames Ziel erreichen wollen und dabei noch Menschen helfen wollen, denen es nicht so gut geht. So hoffe ich, dass ich mit meiner eigenen Leistung zu den Zielen der Lauf-KulTour beitragen und u.a. Spenden für die „Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V.“ sammeln kann. Ich stehe hinter allen Zielen der Lauf-KulTour und werde mein Bestes geben, dass diese auch in diesem Jahr wieder erreicht bzw. vielleicht übertroffen werden.