Björn Krellner
Geburtsdatum:
07.03.1981
Alter während der Tour:
29 Jahre
Geburtsort:
Marienberg
Studiengang:
Informatik (Wiss. Mitarbeiter)

Was verbindet ihr mit Lauf-KulTour?

Ich verfolge die Lauf-KulTour schon seit Jahren und fand es gleich ein außergewöhnliches Projekt – ein außergewöhnlich gutes, abenteuerliches und gleichzeitig wohltätiges. Die sportliche und logistische Leistung mit der Unterstützung für Menschen zu verbinden, die in ihren körperlichen Möglichkeiten eingeschränkt sind, ist schon bemerkenswert.

Was ist eure Motivation an der KulTour teilzunehmen?

Die sportliche Herausforderung ist schon der erste Reiz an dem Vorhaben; so viele Kilometer in so kurzer Zeit werde ich wohl eher selten wieder zurücklegen. Und damit meine ich sowohl die Strecken zu Fuß als auch die im Wohnmobil. Dabei jeden Tag die verschiedensten Gegenden Deutschlands zu durchqueren, ist schon etwas ganz Besonderes. Klar findet man auch in seiner Heimatgegend immer wieder neue unbekannte Strecken, aber nicht mit so verschiedenen Charakteren wie während der KulTour: unterschiedliche Höhe, unterschiedliche Luftbedingungen, unterschiedliche Landschaften, unterschiedliche Bebauung usw.
Außerdem ist auch die notwendige tägliche Organisation im Team ein besonderer Reiz: Wie spielt sich der Tagesablauf ein? Wo werden wir am Häufigsten etwas Essbares besorgen? Wie gut und schnell finden wir jeweils den nächsten Wechselpunkt? Wie kommen wir mit dem geringen Platz im Auto klar? Wieviel Schlaf bleibt uns täglich? Ich denke, dass die 16 Tage in jedem Falle unvergesslich werden.

Was habt ihr euch vorgenommen?

Ich möchte das Vertrauen rechtfertigen, als einer von zwölf Läufern in diesem Jahr die Tour zu erleben. Gleichzeitig möchte ich in meinem Jahresurlaub 2010 die Eindrücke entlang der 4000 km genießen, dabei natürlich gesund bleiben und alle Herausforderungen im Team so gut wie möglich meistern.

Was verbindet euch mit den Zielen der Lauf-KulTour?

Laufen bedeutet auch für mich Freiheit, Abwechslung und ab und zu die Überwindung eigener Grenzen. Und die Idee, mit einem großen Staffellauf noch mehr Menschen sportlich zu begeistern und außerdem die zu unterstützen, die dieser Möglichkeit beraubt sind, passt da bestens.