Christiane Deubel
Geburtsdatum:
27.07.1989
Geburtsort:
Eisenach
Studiengang:
Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Präventions-, Reha- und Fitnesssport

Was motiviert dich an der Lauf-KulTour teilzunehmen?

Das Projekt Lauf-KulTour hat für mich einen besonderen Anreiz, da sich sportliche Aktivität und charitativer Nutzen miteinander verbinden. So können 12 junge Menschen auf der Reise um Deutschland läuferisch Gutes tun. Außerdem freue ich mich, viele schöne Orte unseres Landes zu sehen. Da wir in diesem Jahr mit dem Uhrzeigersinn laufen, gibt es sicher einige Neuigkeiten zu entdecken. Deshalb stellt die Lauf-KulTour für mich ein ganz besonderes Erlebnis dar.

Mit welchen persönlichen Stärken kannst du das Team unterstützen?

Ich schätze mich als zuverlässig und teamfähig ein, Charaktereigenschaften, die bei der Lauf-KulTour wichtig sind. Während der 16 Tage sind 12 Läufer aufeinander angewiesen und müssen so miteinander agieren, dass das Projekt funktioniert. Außerdem bin ich gewillt, immer mein Bestes zu geben und zu kämpfen. Vielleicht kann ich mit meiner Eigenmotivation auch andere Teammitglieder anstecken.

Worauf besitzt du die meiste Vorfreude?

Der gesamte Lauf und die dabei zu sammelnden Erfahrungen wecken meine Vorfreude. Ein ganz besonderer Moment wird der lange ersehnte Start sein. Außerdem finde ich es äußerst spannend, mit 11 weiteren motivierten Menschen, die alle ein Ziel verfolgen, unterwegs zu sein und wertvolle Impressionen mit ihnen zu teilen und zu verarbeiten.
Ich freue mich, noch einmal dabei sein zu dürfen und lasse mich überraschen, welche Erlebnisse der Lauf in diesem Jahr bereithält.

Der Alltag und die Strapazen sind dir aus dem Vorjahr bekannt. Mit welchen (anderen) Gefühlen gehst du in diesem Jahr an den Start?

Trotzdem mir der Touralltag aus dem Vorjahr bekannt ist, wird die Lauf-KulTour 2012 wieder eine besondere Herausforderung in meinem Leben sein. Gewiss ist doch, dass aufgrund der entgegengesetzten Streckenführung und der neu zusammengesetzten Läuferteams nichts so sein wird wie vor einem Jahr. Ich bin mindestens genauso neugierig und voller Erwartungen wie beim ersten Mal. Im Vordergrund stehen jedoch der Spaß am Projekt sowie die Freude auf ein gut motiviertes Team.

Während der Vorbereitung warst du als Trainerin aktiv. Wie hast du dazu die Läufer motiviert?

Beim Training war es mir wichtig, meine gewonnen Erfahrungen von der Tour 2011 an die neuen Läufer weiterzugeben. Das bedeutete allerdings nicht, ihnen etwas aufdrängen zu wollen, denn am Ende wird jeder sein eigenes Fazit ziehen.
Im Vordergrund stand, den Teammitgliedern bewusst zu machen, dass jeder ein bedeutender Teil des Ganzen ist und somit immer sein Bestes geben muss, damit das Projekt Lauf-KulTour auch in diesem Jahr erfolgreich wird. Dafür ist das Training unerlässlich. Ich habe ihnen aufgezeigt, dass die Lauf-KulTour für mich etwas ganz Besonderes ist. Jeder, der gerne läuft und die Möglichkeit hat, sollte Lauf-KulTour erlebt haben.