Franziska Flechsig
Geburtsdatum:
03.11.1988
Geburtsort:
Schlema
Studiengang:
Master Präventions-, Reha- und Fitnesssport

Was motiviert dich an der Lauf-KulTour teilzunehmen?

Ich treibe vorzugsweise Sportarten, die mit einem geringen materiellen Aufwand verbunden und schnell durchführbar sind. Laufschuhe an, Strecke festgelegt und los kann es gehen. Dies zusammen mit anderen Personen unter einer extremsportlichen Herausforderung und dem sozialem Engagement für UNICEF wecken meine Aufmerksamkeit. Mich motiviert, dass ich ein zunächst unmögliches Ziel erreichen kann. Dies gelingt nur durch Disziplin in der Vorbereitung und der Durchführung mit einem starken Team. Mit der Umrundung Deutschlands werde ich meine körperliche Belastungsgrenze erreichen, die mich prägen wird. Ich werde Erfahrungen machen und besondere Eindrücke gewinnen, die nicht jedem zuteilwerden, was es zu einem einzigartigen Erlebnis macht, an das ich mich auch in vielen Jahren erinnern werde. Ich freue mich auf das stolze Gefühl, wenn wir diese wahnsinnige Herausforderung geschafft haben.

Mit welchen persönlichen Stärken kannst du das Team unterstützen?

„Frag Franzi!“, hieß es letztes Jahr im Radbeleiterbus 1. Meine Ordentlichkeit und die Bewahrung des Überblicks zeichnen mich im Zusammenleben mit anderen aus. Ich bin eine unkomplizierte Person, die durch ihre eher zurückhaltende Art gut mit anderen Charakteren zurechtkommt. In Bezug auf den gesamten Tourverlauf, kann ich durch eine vorausschauende Planung und Organisation, sowie durch ein verlässliches Verhalten meinen Beitrag leisten. Zudem kann ich meine Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr (Lauf-KulTour2011) nutzen und den einen oder anderen Tipp an die neuen Teammitglieder weitergeben.

Worauf besitzt du die meiste Vorfreude?

Ich freue mich besonders auf das Gefühl der Unbeschwertheit und Ausgelassenheit innerhalb des gesamten Lauf-KulTour-Teams. Besondere Augenblicke stellen die Wechsel zwischen den anderen Teams dar, weil wir dadurch die Möglichkeit haben, unsere Erfahrungen und Eindrücke mit den anderen Läufern/Radbegleitern zu teilen und dadurch das Projekt zu einem gemeinsamen Abenteuer werden zu lassen. Landschaftlich freue ich mich darauf, die Vielfältigkeit Deutschlands zu entdecken und zu genießen, sowie erneut in jeder Himmelsrichtung baden gehen zu können (egal wie kalt es ist!).

Du warst bei der Tour 2011 als Radbegleiterin dabei. Warum möchtest du in diesem Jahr laufen? Und hast du durch die Erfahrung noch mehr Respekt vor der Herausforderung?

Ich wollte bereits bei der LK2011 als Läufer teilnehmen. Durch eine Verletzung konnte ich allerdings das Training nicht konsequent durchführen. Mit der Zwangspause fühlte ich mich für diese enorme Belastung nicht gut vorbereitet, sodass ich als Läufer leider absagen musste. Mir eröffnete sich dennoch die Möglichkeit die Tour mitzuerleben, indem ich Radbegleiter wurde. Seit letztem Jahr ist der Gedanke ein Lauf-KulTourist zu sein, nie gewichen, sodass ich das Training 2012 erneut aufgenommen habe – bisher ohne Verletzungen! Radbegleitung und Läufer sind nicht zu vergleichen. Als Läufer ist die Intensität der Wahrnehmungen um ein vielfaches höher, sodass ich dieses Jahr einen weiteren Blickwinkel auf die Tour mit neuen Erfahrungen erhalte. Durch die Begleitung der Läufer 2011, weiß ich, dass immer gesundheitliche u/o muskuläre Schwierigkeiten auftreten können, die jeden individuell physisch & psychisch fordern werden. Wie ich auf solche Situationen reagiere, kann ich noch nicht abschätzen. Ich weiß allerdings, dass durch den Rückhalt und die Unterstützung des restlichen Teams (Läufer und Radbegleiter) diese Strapazen zusammen gemeistert werden.

Du hast die Lauf-KulTour 2012 zudem mitorganisiert. Wie konntest du diesen Aufwand mit dem Training und Studium vereinbaren?

Ich bin im 4. Semester Master, welches ausschließlich für die Bearbeitung der Masterarbeit vorgesehen ist. Die anstehenden Aufgaben für Lauf-KulTour & das Training konnte ich somit gut integrieren und durchführen. Jene Vorbereitungen haben allerdings mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich vorher gedacht habe. Da mir das Projekt am Herzen liegt und mir die Organisation viel Freude gemacht hat, habe ich diese Zeit gern investiert und widme mich erst nach Tourende stärker meiner Masterarbeit.